Anime Review: Fate/Stay Night Unlimited Bladeworks (mit Spoiler)

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Es ist nun soweit: Nachdem ich die erste Staffel beendet und die 12 + 1 Folge(n) analysiert habe, war diese Review mehr als nur fällig. Um eine Frage im Vorhinein zu beantworten: Ja, ich habe bei den Episodenreviews (etwas) Nitpicking gemacht. Trotzdem ändert dies nur ein paar Details in meiner Gesamtbewertung. Aber legen wir doch einmal los.

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Story:
Fate/Stay Night UBW erzählt die Story von Rin Tohsaka und Shirou Emiya, die den Krieg um den heiligen Gral gewinnen müssen, indem alle anderen Master (inklusive Shirou oder Rin) aus dem Krieg ausscheiden. Dazu müssen diese entweder sterben oder alle ihre Befehlszauber aufbrauchen. Hat man dies geschafft, kann man den heiligen Gral anfassen und sich einen Wunsch erfüllen lassen.

Daraus kann man schlussfolgern, dass es sich um einen Survival Anime handelt. Leider hat FSN UBW alle Schwächen, die ein Survival Anime haben kann: Es gibt random Treffen zwischen den Mains und Antagonisten, die Charaktere bekommen Asspulls, um nicht zu früh zu sterben oder sterben ohne irgendein Developement, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass Rin oder Emiya gewinnen und der andere von beiden lediglich seine Befehlszauber verschwenden wird usw.
Abgesehen vom Survival Setting gab es enorm viel Slice of Life, was aber nur zur Unterhaltung und nicht zum Plot beigetragen hat.

Was mich aber am meisten gestört hat, sind zwei Dinge:

Erstens: Das Pacing. In der gesamten ersten Hälfte gab es nichts weiteres als Introduction. Gut, Rider ist gestorben und Emiya hat keine Kontrolle mehr über Saber. Ansonsten wurde die Story aber null vorangetrieben und wir haben nur die Sichtweise von Emiya und Rin gesehen. Versteht mich nicht falsch, FMAB und Monster brauchen auch etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen, aber diese Anime bauen auch eine komplexe Handlung auf. Was macht FSN? Richtig, es stellt die Master/Servants und ihre Fähigkeiten vor. Man hätte die gesamte erste Staffel locker in 3-4 Folgen packen und dafür mehr Story/Character Developement einbauen können.

Zweitens: Das Writing. Enorm viele Stellen waren extrem unglaubwürdig, vieles wurde nur am Rande oder gar nicht erklärt und man konnte nahezu immer vorhersehen, wie die nächste Episode ausgehen wird. Um etwas Gutes zu erwähnen: Es gab ein paar Foreshadowings, auf die auch eingegangen wurde. Allerdings war es extrem unglaubwürdig, wenn der Main genau zu Zeitpunkt x auf Charakter x trifft, ihn nicht besiegen kann und Charakter x sich danach wieder zurückzieht, weil Anime. Ein Beispiel wäre der Kampf gegen Illya und Berserker. Warum haben Emiya und Rin sie genau zu dem Zeitpunkt getroffen? Bis auf den Kampf hatte Illya die gesamte Staffel rein gar nichts gemacht. Und wie der Kampf gelaufen ist? Archer und Saber benutzen ihre Noble Phantasms, welche Berserker überhaupt nicht geschadet haben. Anstatt die beiden auszulöschen und ihrem Ziel näher zu kommen, zieht sich Illya lieber zurück. Außerdem waren die Stärkeverhältnisse extrem unbalanciert. Rider war so schwach wie Emiya, Berserker war durch sein Noble Phatasm unsterblich und hätte schon lange gewinnen können, Kuzuki könnte sogar Servants wie Saber besiegen und Caster könnte, wenn die anderen Teams noch lange schlafen, den heiligen Gral beschwören und sogar Berserker erledigen.

Zudem hat mich das Strorytelling gestört. Emiya und Rin sind im Vordergrund und alle anderen sind die “bösen” Typen, die die ganze Zeit im Hintergrund schlafen. Mit Ausnahme von Caster, die die Lebensenergie der Menschen in Mana umwandeln will.

Die Story hatte allerdings ein paar gute Dinge. Zum einen gibt es die erwähnten Foreshadowings und einen Buildup um Archer, zum anderen bietet sie viele Kämpfe an, die gut Unterhalten, auch wenn sie immer vorhersehbar ausgehen.

Alles in allem liegen die Hauptmackel der Story im lückenhaften Writing, dem lahmen Pacing und der einseitigen Erzählweise. Anstatt einen komplexen Plot aufzubauen, verschwendet der Anime lieber Zeit mit unnötigen Slice of Life-Einlagen und vorhersehbaren Kämpfen. 4/10

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Charaktere:
Fate/Stay Night hat genau die richtige Größe für einen Cast: Er war weder zu überfüllt noch zu klein. Allerdings gab es kaum gute Charaktere. Kirei und Archer waren interessant, ansonsten gab es nur einseitige, teilweise sogar richtig nervige Charaktere. Die ganzen Schultussen, Illya’s Butler, Emiya’s Pflegemutter(?) und Sakura haben gar nichts zum Plot beigetragen und waren nur da, wobei Sakura eventuell noch interessant werden könnte. Allerdings hat Sakura mit “Senpai” gespammt und sieht wie eine Silent aus. Aber welche Charaktere gibt es denn sonst noch?

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Archer erscheint zwar sehr eindimensional, hat aber eine Vergangenheit, die im Laufe der Geshichte aufgedeckt wird. Er meint, man soll nur für sich kämpfen, da man am Ende sowieso stirbt und hat dazu eine passende Vergangenheit, auf die hoffentlich noch mehr eingegangen wird.

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Dann gibt es Charaktere wie Rin, die man einfach nur hassen kann. Sie bietet enorm viel Fanservice an und ist ansonsten nur da, um mit Emiya geshippt zu werden. Ihre Entscheidungen sind so dämlich, dass ich mich jedesmal über sie aufrege.

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Emiya hingegen will einerseits in die Fußatapfen von Kiritsugu treten und ein weiteres Chaos verhindern, da er selbst Opfer der Macht des Grals war, wird aber andererseits immer nerviger. Er ist der Charakter, der immer nett ist und sich zugunsten anderer entscheidet. Zu Beginn fand ich seine Beweggründe noch interessant, allerdings trifft er oft enorm dämliche Entscheidungen und ist unnatürlich nett. Ansonsten würde ich ihn dem unteren Durchschnitt zuordnen.

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Saber handelt viel klüger, ist aber ansonsten sehr eindimensional. Sie ist einfach nur eine coole Kuudere, die Emiya um jeden Preis beschützen will.

Die anderen Servants und Master waren ebenfalls sehr flach. Caster ist der gierige Schurke, Kuzuki der supercoole, mysteriöse Antagonist, Berserker das hirnamputierte Muskelmonster, Illya die verwöhnte Yandere, Assassin der weise Schwertkämper und Shinji der gestörte, besessene Typ.

Die Charaktere sind insgesamt sehr flach und handeln selten nachvollziehbar. Einige haben interessante Ansätze, die aber zu sehr in den Hintergrund gerrückt werden und Charakterentwicklungen gab es bisher noch keine. 4/10

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Optisches:
Auch hier hat sich Ufotable mal wieder viel Mühe gegeben: Sowohl der Zeichenstil als auch die Animationen sind gut.

Der Zeichenstil ist sehr detailiert, kontrastreich und passt zur Atmosphäre. Während die Charaktere immer sehr schöne Proportionen haben, sind die detailierten Hintergründe immer wunderschön und passend. Das einzige, das mich dann doch gestört hat, waren Gesichter von der Seite. Abgesehen davon sagt ich den Zeichenstil zu.

Die Animationen sind sehr flüssig. Hier zeigt sich FSN UBW von der stärkeren Seite. 7/10

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Musik:
Das Ending fand ich ganz okay, das Opening mies. Die OSTs hingegen waren ganz gut und passten auch zur Stimmung. 6.5/10

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Fazit:
Ich verstehe den Hype um die Serie einfach nicht. Klar, die Animationen und der Zeichenstil sind enorm gut und auch die OSTs gefallen mir, aber story- und charaktertechnisch ist Fate/Stay Night UBW einfach nur schlecht. Es passiert nahezu nie etwas und die Charaktere treffen oftmals richtig dumme Entscheidungen, wie zum Beispiel die Mains entkommen lassen, weil Anime. Ansonsten ist die Story an vielen Stellen enorm konstruiert und lässt viele Erklärungen aus. Was Stärkeverhältnisse angeht, kassiert der Anime einen zusätzlichen Minuspunkt. Manche Servants hätten den Krieg schon längst beenden können, aber ihre Master wollen ja “ein wenig länger mit den Schwächeren herumspielen”. Ist ja nicht so, dass es um das Schicksal der Welt geht. Deswegen ist mehr als eine 5/10 nicht drinnen.

Und jetzt dürfte ich alles gesagt haben, das es zu sagen gibt. Die Frage der Woche: Wie steht ihr zu Fate?

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Fate/Stay Night UBW – Episode 12

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Es ist so weit: Die letzte Folge der ersten Staffel von FSN UBW steht bevor. Und es gibt ein 10-minütiges Date.

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Danach trifft Caster (wie sie sie auch immer gefunden hat) auf Emiya’s Pflegemutter, die Kiritsugu’s Grab besucht.

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Diese benutzt sie als Geisel, während sie Emiya, Rin und Saber bei ihrer Busfahrt angreift. Caster’s Plan ist es, die Energie ihrer Opfer zu benutzen, um den Gral zu beschwören. An dieser Stelle frage ich mich, warum kein anderer Servant auf so eine Idee kommt, aber egal. Emiya, der tapfere Ritter, tut, was sie sagt und übergibt ihr kampflos seine Befehlszauber.

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Daraufhin erhält Caster die Kontrolle über Saber. Aha, ihr Noble Phantasm ist also der Rule Breaker! Das erklärt auch, wie sie zu Assassin gekommen ist, oder?

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Im letzten Augenblick kommt Archer zur Hilfe. Hat er während des gesamten Dates geschlafen? Generell hätte man das ganze Disaster verhindern können, wenn Emiya ein bisschen länger mit Caster geschwafelt oder Archer nicht gepennt hätte. Natürlich muss Team Main jetzt fliehen, da Saber nun von Caster kontrolliert wird. Dabei wird Emiya verletzt.

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Zu Hause angekommen reden Archer und Rin über Saber. Archer meint, sie von früher zu kennen. Achja, und Emiya kann sich jetzt nicht mehr so schnell heilen, da er Saber nicht mehr an seiner Seite hat.

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Inzwischen hat Caster vor, ihren Unterschlupf zu wechseln und greift Kirei an. Apropos, wisst ihr noch, was ich über ihr Noble Phantasm gesagt habe? Streicht die Theorie, denn Caster hat Assassin wirklich von selbst beschworen.

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Am Ende der Folge treffen sich noch Emiya und Rin, die meint, das Spiel sei für Emiya aus, da er kein Master mehr sei. Allerdings gibt dieser nicht auf und findet vielleicht einen Asspull, wie er sie zurückbekommen kann. Zudem hält er eine Kette von Rin in der Hand. Ist das ein Foreshadowing? Vielleicht geht der Anime in der nächsten Staffel darauf ein.

Rating:
Die Folge hat einiges erklärt und hatte sogar einen Plot Twist. Allerdings war das Date enorm unnötig und Emiya’s Entscheidung war total dämlich. Ich meine, es geht um Leben und Tod, da ist es eigentlich klar, dass es passieren kann, dass ein Gegner eine Person gefangen nimmt, die einem viel bedeutet. Und wieso schläft Archer die halbe Zeit? Ein paar Folgen zuvor konnte er Caster locker besiegen. Dass die Drei zwei Servants und einem Rudel voller Kreaturen ohne weiteres entkommen, ist auch aus der Luft gegriffen. Danach gibt es nur noch ein paar Dialoge und Caster macht noch etwas interessantes. Was ist eigentlich mit dem Familienmord, den nur das Kind überlebt hat? Wo ist Sakura die ganze Zeit? Was machen Lancer und Berserker? Ich hoffe, dass die zweite Staffel darauf eingeht. Ansonsten würde ich der Folge eine 5.5/10 geben.

Würde man jetzt nach der Summe aller Folgen bewerten, hätte der Anime bei mir jetzt eine 4.9615…/10, wobei ich den Anime vielleicht noch reviewen und genauer darauf eingehen werde.

Fate/Stay Night UBW – Episode 11

An die Blogger unter euch: Kennt ihr das, wenn in einer Folge so wenig passiert, dass ihr nicht wisst, was ihr dazu schreiben sollt? Bei dieser Folge ist es mir nämlich so gegangen.

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Emiya wacht auf und spürt die Folgen seiner neuen Attacke, denn er hat so viel Mana gebraucht, dass er keine Kraft mehr hat.

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In der Schule sagt seine Pflegemutter, dass Kuzuki, aufgrund einer “Krankheit”, eine Zeit lang nicht kommen wird. Danach geht Emiya nach Hause, anstatt sich mit Rin zu treffen.

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Diese Besucht ihn daraufhin und isst bei ihm das Abendessen. Dann werden Emiya und Rin geshippt.

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Nach dem Essen gehen die beiden hinaus und reden über ihre Motivationsgründe. Während Rin nur Magie lernt, um Spaß zu haben, will Emiya hauptsächlich anderen helfen. Dies besorgt Rin, weswegen sie einen auf beleidigt macht. 

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Danach gibt es etwas Training und Archer heilt Emiya.

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Anschließend tauschen Emiya und Archer erneut ihre Idealien aus. Archer meint, man solle nur für sich selbst kämpfen und zu seinem eigenen Vorteil handeln, da man gar nichts davon hat, den anderen zu helfen und am Ende selbst stirbt. Zudem erfahren wir, dass Archer fast die Kontrolle über einen Arm verloren hätte, da er etwas ähnliches wie Emiya gemacht hatte.

Rating:
In dieser Folge ist einfach gar nichts passiert. Gut, wir erfahren etwas über Archer und wenigstens ist Emiya nicht schon wieder am nächsten Tag komplett geheilt, dafür haben der fade Slice of Life Anteil und das unnötige Shipping zwischen Emiya und Rin die Oberhand übernommen. Während Archer etwas unter die Lupe genommen wurde, wurden Emiya’s Idealien eigentlich nur wiederholt. Vielleicht bekommt er noch eine Charakterentwicklung. Allerdings hätte ich schon zumindest eine kleine klimatische Steigung gegen Ende erwartet, aber dafür gibt es ja noch Episode 12, die 40 Minuten dauern wird. 4/10

Fate/Stay Night UBW – Episode 10

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Es geht mit einem Flashback los, das kurz andeutet, wie Archer zum Servant geworden ist.

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Beim Aufwachen will Archer Rin das Bündnis zwischen ihr und Emiya ausreden und sich mit Caster zusammentun, da dieser viel besser sei. Allerdings lässt sich Rin nicht umstimmen, da sie der Meinung ist, dass Emiya viel treuer sei.

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In der Schule fragt Emiya Issei über den Lehrer Kuzuki aus. Dieser lebt seit drei Jahren im Tempel.

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In derselben Nacht treffen sich Emiya, Saber und Rin, um Kuzuki genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem Rin ihn abschießt, erscheint Caster und Kuzuki enttarnt sich als sein Master.

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Kuzuki ist der Krieg völlig egal. Er will lediglich zuschauen, wie sich die Servants gegenseitig fertigmachen.

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Da kommt Rin aus ihrem Versteck heraus und zeigt ihren Rock sich.

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Saber will Kuzuki angreifen, der jedoch zu stark ist und Saber herumwirft, als wäre sie ein Kieselstein. Selbst Rin hat keine Chance gegen Kuzuki.

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Als alles völlig verloren zu sein scheint, kommt der entscheidende Plot Twist Asspull: Emiya perfektioniert seine Magie und schafft zwei Klingen, mit denen er eine Chance gehen Kuzuki hat.

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Deswegen gibt es einen Rückzug. Sobald Kuzuki und Caster verschwunden sind, fällt der geschwächte Emiya fast in Ohnmacht. Kuzuki hätte die drei also locker töten können.

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Zum Schluss taucht kurz der neue Diener von Shinji auf. Dieser will noch etwas erledigen, bevor er sich in den Krieg einmischt.

Rating:
Archer kann rational denken, Kuzuki ist ein overpowerter Master, Emiya ist der Klischee Asspull-Charakter und Gilgamesh ist badassig. Die Kämpfe waren schön anzusehen, litten aber stark wegen den Asspulls. Emiya bekommt zum unglaubwürdigsten Zeitpunkt ein Powerup, welches vorher nie angedeutet wurde und Kuzuki, der enorm overpowered ist (als Master zumindest), zieht sich einmal wieder zurück und verschont die Mains. Wie immer passten die Animationen aber auch diesmal wieder.

Alles in allem konnte mich die Folge unterhalten, obwohk sie unglaublich konstruiert war. 5/10

Fate/Stay Night UBW – Episode 9

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Nach Rider’s Tod und Caster’s Flucht geht es weiter. Ich nehme meine Aussage zurück: Scheinbar ist den Leuten doch aufgefallen, dass in der Schule etwas los war. Wie auch immer, Rin, Archer, Emiya und Saber fliehen in den Wald und reden über ihre Idealien. Da Archer einen Befehlszauber erhalten hat, darf er allerdings nicht gegen Saber kämpfen. Also trennen sich die Teams.

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Um Emiya zu beschützen, will Saber in einem Zimmer mit ihm schlafen. *Put in umbigious Joke here*

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Währenddessen will Shinji den Kampf um den Gral aufgeben, weil er seinen Servant verloren hat. Allerdings hat er noch seine Wut, weswegen ihm Kirei einen neuen Servant andrehen will.

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Zurück bei Emiya gibt es einmal wieder ein paar Slice of Life-Witze.

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Am nächsten Tag treffen sich Emiya und Rin in der Schule. Rin verdächtigt Iseei, Caster’s Master zu sein, allerdings denkt sie, dass er es auch unbewusst sein könnte.

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Deswegen gibt es eine Yaoi-Szene, um Fangirls zu ködern zu schauen, ob Issei irgendwelche Siegel hat. Fehlalarm.

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Auf dem Heimweg trifft Emiya erneut auf Rin, diesmal beobachtet sie allerdings jemanden. Damit sie nicht auffliegt, schiebt sie Emiya in eine Gasse und versteckt sich mit ihm. Während sie ihn zusammenschnautzt, gibt es ein paar Nahaufnahmen von ihrem Hinterteil.

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Der Typ, den sie beobachtet, ist eine blonde Person. Ja, die Person, die sich zu Beginn gelegentlich mit Sakura getroffen hat.

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Und wo wir schon bei “gelegentlich treffen” sind, selbstverständlich darf ein Tsundere-Witz nicht fehlen.

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Danach fragt sie ihn noch, wie sich eine Person fühlen würde, wenn man sie in eine Pflegefamilie geben würde, ohne ihr irgendwas zu sagen. Emiya meint, man würde sich gut fühlen, wenn man die Familie mag.

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Zurück zu Hause fragt Saber Emiya, warum er ein Held der Gerechtigkeit werden will. Dieser meint, er will in die Fußstapfen des verstorbenen Kiritsugus treten.

Rating:
Die Sache mit dem neuen Servant (ich habe mich bespoilern lassen, wer es ist) und die Sache mit Caster’s Master sind interessant, allerdings gab es diese Folge viel unnötigen Fanservice, dämliche zweideutige Witze und langsam sollte jeder wissen, dass Emiya in Kiritsugu’s Fußstapfen treten und seine Idealien umsetzen will. Trotzdem gehört diese Folge zu meinen Lieblingsfolgen. 6/10

Fate/Stay Night UBW – Episode 8

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Es geht los mit einem Traum, in dem sich Emiya verwandelt.

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Kaum wacht er auf, trainiert er wieder. War er die letzte Folge nicht tödlich verletzt?

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In der Schule trifft er auf Shinji und Rin, die ihm etwas zu sagen wollen scheint.

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Sie will sich bei ihm entschuldigen wegen dem Angriff von Archer. Obwohl sie ihm befohlen hat, ihn während des gesamten Bündnisses nicht anzugreifen, hat er es trotzdem getan.

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Inzwischen versiegeln Caster und Shinji die Schule mit einem magischen Bannkreis.

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Um die beschworenen random Kreaturen ( = Golems) zu besiegen, benutzt Emiya seinen zweiten Befehlszauber, um Saber herbeizurufen. Diese zerlegt sie mit einem Schlag.

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Genau, Emiya! Es wird Zeit, dass du Shinji umbringst.

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Der im Chemiesaal auf dich wartet. Mit Rider.

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Die daraufhin ein Duell mit Saber liefert, wobei sich herausstellt, dass es in Wirklicheit Caster ist.

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Rin kann die Golems auch besiegen. Ein paar Folgen zuvor zwar auch ohne Stein, aber wenigstens braucht sie keinen Servant.

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Als er auf Shinji trifft, meint dieser, er wäre kein Master mehr. Rin und Emiya glauben ihm zuerst zwar nicht…

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Sehen aber danach, dass Rider von Caster getötet worden ist. Die Barriere löst sich auf und Caster entkommt, obwohl Saber sie locker hätte töten können.

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Die durch die Barriere verletzten Menschen leben selbstverständlich alle noch und scheinbar kümmert es niemanden außerhalb der Schule, dass es gerade eben ein Massaker gegeben hat.

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Um ihre Fragen zu beantworten, beschließen Rin und Emiya, erneut zu Kirei zu gehen.

Rating:
Bravo, der erste Servant ist gestorben. Zudem habe ich etwas verwechselt: Shinji war Rider’s Master und nicht Caster’s und in eine der vergangenen Folgen hat Emiya gegen Rider gekämpft und nicht gegen Caster. Wie auch immer, die Story wurde etwas vorangetrieben, auch wenn Caster unglaubwürdig schnell entkommen ist. Was mich gestört hat, war zum einen das unnötige Tsun-Tsun/Romance mit Emiya und Rin, andererseits, dass Emiya, der zuvor noch tödlich verletzt war, einfach so normal trainieren und weiterkämpfen kann. Zudem war die Logik eher schwach, da der Bannkreis in der Stadt niemanden kümmerte und Archer sich einem Befehlszauber widersetzen kann. Ansonsten hatte die Folge viel Action und es ist endlich einmal etwas passiert. 5.5/10

Fate/Stay Night UBW – Episode 7

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Der Kampf gegen Assassin und Caster geht weiter.

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Während sich Saber und Assassin einen Schlagabtausch liefern…

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Gab es ein Streamingproblem, weswegen es auf einmal Deutsche Untertitel gibt. An dieser Stelle möchte ich mich entschuldigen. Wie auch immer, Archer ist das Bündnis zwischen Assassin und Caster aufgefallen, was sogar eine relativ logische Schlussfolgerung war. Ich meine, ok, es hätte auch sein können, dass Assassin ein random Gegner ist und zufällig gegen Saber kämpft, aber für Fate-Verhältnisse war diese Schlussfolgerung noch logisch.

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Im Gegensatz zu diesem Satz. Ich meine, was? Wie kann ein Servant gleichzeitig ein Master sein? Noble Phantasm + Befehlszauber ist eine enorm mächtige Kombination.

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Danach wird gekämpft. Archer sagt, er wolle in diesem Kampf nur einen Angriff benutzen (oder war hier “einen bestimmten Angriff” gemeint? Das wäre viel logischer). Im Kampf greift Caster sogar Emiya an, der ihren Angriff allerdings überlebt, weil Anime.

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Als wäre dies nicht schon genug, beleidigt er Archer noch als einen “Idioten”, obwohl er derjenige ist, der die dämlichen Entscheidungen trifft.

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Nach einem random Herumgeschosse startet Archer “seinen Angriff”.

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Saber konnte Assassin’s Angriff knapp ausweichen. Dieser kämpft mit Illusionen.

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Nachdem Caster getroffen wurde, lässt Archer sie entkommen, weil er sie benutzen will, um Berserker zu besiegen, da Caster durch die Lebensenergie ihrer Opfer immer stärker wird. Was aber passieren wird, wenn die übermächtige Caster Berserker besiegt hat, hat er sich allerdings noch keine Gedanken gemacht. Sie wird schon geschwächt genug sein, um sie zu töten.

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Emiya gefällt dieser Plan nicht, weil er nur halb durchdacht und ein Asspull ist, sondern weil er nicht will, dass Menschen geopfert werden. Dann gibt es eine Diskussion zwischen zwei Idealien: Archer meint, wenn man jemanden rettet, sterben dadurch andere Personen. Deswegen kämpft man nur für sich selbst. Da Emiya damit allerdings nicht einverstanden ist, will er ihn töten.

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Gesagt, getan. Und anstatt ihn zu töten, lässt er ihn 5 Minuten am Boden kriechen, labert ihn mit pseudofinsterem Geschwätz voll und schlägt ihn anschließend von einer Treppe runter, an der ihn Saber auffängt. Deswegen bricht Assassin auch den Kampf ab. Ich meine, in einem Kampf um Leben und Tod sollte man es doch belohnen, wenn der Untertane eines Feindes so schön treu ist.

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Kein Bild der Welt könnte meine heutige Laune nach dem Streamingproblem und den Asspulls besser beschreiben.

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Weil es so schön war, dass einer seiner potenziellen Mörder seinem Master gegenüber so treu war, beschützt Assassin ihn gegen Archer.

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Zu Hause angekommen – kein feindliches Team hat ihn auf dem Weg aufgespürt – macht er es sich erst mal bequem. Emiya ist nach alldem kein Stück sauer auf Archer, weil er das Bündnis mit Rin und nicht mit ihm geschlossen hat. In Fate ist es nicht selbstverständlich, dass man seine Bündnisse mit Bedacht eingeht. Achja, was machen Lancer, Berserker und (wenn ich mich nicht irre) Rider eigentlich die ganze Zeit? Zu Beginn war Lancer noch scharf darauf, Emiya zu töten, aber jetzt hat sein Master anscheinend keinen Bock mehr.

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Die Kämpfe waren cool, die Musik war episch, die Animationen waren nahezu perfekt. Bloß schade, dass die Charaktere in dieser Folge so enorm dämlich handelten und die Story null vorangetrieben wird. Wenn Archer so scharf darauf ist, Berserker zu töten, wieso benutzt er dann nicht einfach einen Verbündeten, um Berserker abzulenken und tötet Illya? Wieso verschont er Caster, abgesehen davon, weil man zuerst ihren Master töten muss? Irgendwie hat es Caster geschafft, selbst Master zu werden, weswegen er zumindest Assassin – der in Sachen Schwertkunst viel stärker ist als Saber – auslöschen könnte. Und wenn Caster, die gleichzeitig ein Master und ein Servant ist, stirbt, kann sie dann einfach so zurückkommen? Und wenn er Shinji töten würde, würden dadurch Caster und Assassin sterben? Da Caster ein unkontrollierbarer Servant ist, sollte es ein leichtes sein, Shinji, und somit zwei ganze Servants und gleichzeitig zwei Master, auszulöschen. Ach egal, jetzt bin ich selber drausgekommen. Emiya überlebt ebenfalls jede brenzlige Situation. Ich meine, der Kerl wäre in den sieben Folgen sicher schon mehr als viermal gestorben. Kurz gesagt: Das Writing ist enorm unglaubwürdig gestaltet und weist enorm viele Logikfehler auf. Das Gesamtbild – die Story als ein komplettes Puzzle – wurde zudem kaum erweitert. Wir durften etwas über Archer’s Idealien erfahren, das war es auch schon. Es gab keine Charakterentwicklung, keinen neuen Handlungsstrang, keinen Plot Twist (zumindest keinen Glaubwürdigen), keinen Tod, kein Flashback, kein wirkliches Foreshadowing, wir konnten nur etwas über Assassin’s Noble Phantasm erfahren. Trotz all den charakterlichen und storytechnischen Fehlern müssen die Animationen mit einer 4.5/10 belohnt werden.