Kann eine schlechte Community den Spaß am Hobby nehmen?

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Dieses Mal rege ich mich nicht speziell über meine geliebten Animefans oder irgendwelche Fanbases auf. Viel eher hat mich eine Diskussion mit Gamern dazu veranlasst, etwas darüber zu schreiben. Mir braucht auch keiner mit “Aber du bist selber ein Animefan/Gamer” zu kommen, denn erstens bin ich mir darüber im Klaren und zweitens beziehen sich meine Aussagen lediglich auf den Großteil von dem, was ich selbst erlebt habe und müssen nicht zwingend der Realität entsprechen. Vielleicht gibt es irgendwo unter der Erde oder auf dem Mond noch Kulturen, mit denen man sich niveauvoll unterhalten kann. Um die unlustigen Witze einmal zu lassen, ja, zwei, drei Mal wurde mir bei einer Meinungsverschiedenheit etwas Konstruktives geliefert und ich habe tatsächlich schon Diskussionen erlebt, bei denen ich die Meinung des Gegenüber zwar nicht wirklich teilte, sie aber nachvollziehen konnte und ich will keineswegs behaupten, dass ich permanent wie ein Anwalt argumentiere und immer nur die Wahrheit sage. Das Problem ist allerdings, dass der Gegenüber meistens nur irgendetwas Substanzloses daherredet, anfängt mich zu beleidigen und mir unterstellt, ich bin kurz davor auszurasten, nur weil meine Texte länger werden. Wie man sich das vorstellen soll?

Wir nehmen an, ich spiele ein Online-Rollenspiel. Dieses Rollenspiel hat verschiedene Charaktere, darunter sind manche stärker und manche schwächer. Logischerweise sind die Stärkeren viel beliebter und werden, besonders in wichtigen Spielen, viel häufiger benutzt als die Schwächeren. Ich habe Interesse an einem der stärkeren Charaktere, weil ich wissen will, wie man ihn richtig spielt und was ihn so gut macht oder weil seine Spielweise sehr gut zu mir passt und probiere ihn eine Weile aus. Und was bekommt man als Feedback, wenn einem etwas gefällt, das seinen Alternativen gegenüber im Vorteil ist? Richtig.

“Du magst es doch nur, weil es so stark ist!”
“Es braucht keinen Skill, ich würde damit auch immer gewinnen!”
“Es ist für Arme, die keinen Sinn für Kreativität haben!”

Lustigerweise spielen solche selbsternannten Picassos meistens irgendwelche generischen Charaktere, die gerade einmal eine Kampfklasse unter den stärksten Charakteren sind. Zudem ist mir nach einer fünfminütigen Selbstreflexion aufgefallen, dass ich ähnliche Aussagen zu meinen Zeiten als Noob in den jeweiligen Spielen getätigt habe. Hat man erstmal Erfahrung gesammelt und einen Intelligenzquotient, welcher auch nur leicht höher ist als die Zimmertemperatur, bemerkt man, dass Perfektion nicht existiert. Alles hat seine Schwächen und besonders in Online-Spielen, welche auch nur ansatzweise ausbalanciert sind, gibt es für jeden Charakter Taktiken, mit denen man ihn überlisten kann. Dass man mit stärkeren Charakteren wesentlich weniger denken muss und sich dementsprechend auch mehr Fehler erlauben kann, will ich nicht verneinen. Nur, wenn das Potenzial des stärkeren Charakters kaum genutzt wird und er auch sehr vorhersehbar gespielt wird, sollte jeder erfahrene Spieler, der weiß, wie er ausgekontert wird und die Mittel auch zur Verfügung hat, eine Chance haben.

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Zu diesem Beispiel ist mir eine vergleichbare Stelle aus Hunter x Hunter aufgefallen, welche sogar verdammt realistisch ist. Nehmen wir an, die Buchstaben und deren Balken stehen für die Charaktere. Dementsprechend wäre “D” der super tolle S-Rank Charakter, während “B” einer der schwächeren Charaktere ist. Wer “D” nimmt, hat zwar den Charakter mit dem größten Potenzial und definitiv die besten Siegeschancen. Nur, wenn jemand “B” gemeistert hat und sein Potenzial völlig ausnutzen kann, während der Spieler von “D”, welcher die besseren Grundvoraussetzungen hat, diese nicht umsetzen kann, wird er höchstwahrscheinlich verlieren.

Und jetzt denkt einmal logisch: Wenn es jede neue Saison andere Charaktere oder Handicaps gibt, dann ändert sich auch oft die Spielweise. Dazu kommt noch, dass maximal eine einzifferige Zahl an Spielern einen Charakter fast zu 100% beherrscht. Ergo, ein talentierter Spieler kann im Schnitt 70-80% des maximalen Potenzials eines Charakters benutzen, denn mir fällt während Analysen meiner Spiele immer wieder auf, wie ich trotz einseitigen Siegen so einiges an Fehlern mache, selbst mit Charakteren, mit denen ich gut umgehen kann. Und wie wir aus dem Diagramm herausschätzen können, sind 70% von “D” so weit unten, dass der Spieler von “D” bei einem guten Spiel, in dem er seine 70% nutzen kann, dennoch jederzeit von jemandem, der “A” benutzt und 90% oder mehr seines Potenzials nutzen kann, besiegt werden kann. Außerdem ist es bei den meisten Online-Spielen so, dass die Charaktere einer Klasse sich meistens um Haaresbreite über- bzw. unterlegen sind und die Differenz zwischen “A” und “D” in den meisten Fällen schon eine komplette Kampfklasse ist.

Was sagt uns das im Bezug zu meinem Beispiel?
Wenn jemand oft mit “D” spielt und ständig gewinnt, dann kann man folgendes sagen:
1. Der Spieler hat einen Vorteil gegenüber denen, die mit schwächeren Charakteren spielen.
2. Der Spieler kann seinen Vorteil “ständig” optimal ausnutzen und hat dementsprechend auch Talent.

Dazu kommt noch, dass wenn ich meiner Großmutter, welche das Spiel noch nie gespielt hätte und sich nur mit den Grundlagen auskennen würde, sodass sie gerade noch spielbereit wäre, einen Controller in die Hand drücken würde, sie höchstwahrscheinlich verlieren würde, selbst wenn sie mit “D” spielen würde. Würde der stärkste Charakter des Rollenspiels also keinen Skill brauchen, dann müsste jeglicher Spieler, welchen man auch nur ansatzweise als “spielbereit” einstufen kann, eine Siegeschance von 100% haben, selbst wenn er nicht einmal 1% von “D” nutzen könnte.

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Auf eine ähnliche, vereinfachte Weise kontere ich solche Aussagen dann auch meistens. Was die Kreativität betrifft, ich rege mich oft auf, dass viele Menschen nur meinungslose Mitläufer sind, besonders was die “Meinungen” im Internet betrifft. Dementsprechend heiße ich es auch nicht sonderlich gut, wenn jemand den Charakterbuild eines Champions 1:1 kopiert, ohne ihn dann auf seine Spielweise anzupassen oder zu verbessern. Bloß, besonders beste Charaktere haben einen gewissen Kern, um den man seinen Build aufbaut. Folglich wird es also immer eine gewisse Ähnlichkeit geben oder soll man soll man den besten Charakter absichtlich falsch aufbauen, damit man sagen kann “Ha! Ich bin so individuell! Mein Build ist etwas ganz besonderes!”? Das Echo auf meine Aussagen ist dann meistens ein “Halt’s Maul!” oder ein substanzloses “Na und? Charakter “D” ist trotzdem voll overpowered!”. Ich meine, wenn man so viel Wert darauf legt, mir die spielstarken Charaktere auszureden oder meint, ein Besserwisser zu sein, der das Spiel ja hundertmal besser und fairer machen kann, dann erwarte ich mehr als irgendwelche selbsternannten Experten, die sich eine fünfminütige Review zu einer neuen Mechanik angeschaut haben und dann überall mit “OMG! Das ist voll overpowered! Das braucht keinen Skill! Nur Noobs benutzen das!” herumspammen.

“Solche belanglose Aussagen sollten ja gar kein Problem sein, denn du hast sie ja widerlegt und nichts Konstruktives als Antwort bekommen. Oder?”

Eigentlich ja. Im Grunde stemple ich solche Menschen dann als “diskussionsunfähig” ab und vergesse sie dann. Bloß, und das bringt uns zurück zum eigentlichen Thema, wenn man nahezu nur von solchen Leuten umgeben ist? Gerade bei Online-Spielen gibt es sehr viel Kommunikation. Und besonders hierbei passiert es mir oft, dass der Gegner ragequited und mich vorher beleidigt, weil er zu blöd ist, die momentan beliebteste Spielweise auszukontern ich einen overpowereden Charakter benutze, der keinen Skill braucht. Es ist ja nicht so, dass ich den Charakter meistens so halb beherrsche und ich gegen Abusing oder Cheats in Online-Spielen bin (Ausnahme: Man ist zu faul, um sich ein Team zu züchten und cheated sich deswegen gute Pokemon, die aber legale Movesets und Statuswerte haben oder Dinge in diese Richtung.). Und wirklich überall finde ich extrem viele Leute, die mit so einer Einstellung an den Tag gehen. Seien es soziale Netzwerke, Freunde von Freunden oder die Spiele selbst. Manche Communitys sind da fast schon unerträglich und bashen einen gruppenweise, wenn man einen spielstarken Charakter verteidigt, nach dem Motto “Der Charakter ist voll overpowered und doof, weil overpowered und doof ist! Und jetzt halt’s Maul!”. Dann kann ich im Alleingang gegen eine Horde wütender Möchtegerns argumentieren, die sich auch noch gegenseitig loben, weil… ähm… ja, wofür loben die sich eigentlich? Ich nehme an, die leben in der Illusion, die Diskussion gewonnen zu haben, weil ich keinen Sinn mehr darin sehe.

Und das sind keine Einzelfälle, besonders im Anime- und Mangabereich passiert es mir ständig, dass ich jedes Mal in dieselben Diskussionen mit denselben unbelegten Aussagen hineingerate. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft Texhnolyze als “mittelmäßig” abgestempelt wurde, weil “Schlechte Charaktere”, “Langsames Pacing” oder “Zu düster”. Ich meine, wen kümmern schon Ichise, Yoshii, Ran und Oonishi? Lieber dem Anime 3 Punkte abziehen, weil ein paar Nebencharaktere mit einer Screentime von 5 Minuten eindimensional böse sind! Und dass in einer Folge enorm für die Handlung und das World Building aufgebaut wird, ist auch nur nebensächlich! Außerdem kann man jedem Anime ein “zu” und ein passendes Adjektiv, welches ihn repräsentiert, zuordnen. Ich demonstriere es einmal: Death Note ist zu spannend. JoJo’s Bizarre Adventure ist zu lustig. Monster ist zu gut geschrieben. Solche Aussagen nerven ab einer gewissen Zeit nur noch, da man sie wirklich jedes Mal hört. Und von wo kommen sie? Von irgendwelchen tollen Kreisen, die ihr Halbwissen widerum von irgendwelchen Reviewer-Promis angeeignet haben. “Boah, der weiß, was ein Plot Hole ist! Boah, in Folge 25 gab es wirklich einen Widerspruch!”. Da bin ich wirklich froh, dass ich langsam, aber sicher eine handvoll Kontakte habe, die eigene, nachvollziehbare Meinungen haben und sie niveauvoll herüberbringen können. Ich muss aber gestehen, dass Animefans wenigstens nicht ganz so schlimm sind wie Gamer, denn nach kurzer Zeit konnten mich diese leicht mehr aufregen als Animefans über einen längeren Zeitraum, da Gamer noch viel nervigere Ausdrücke als “Pleb” haben und diese nicht nur ihre Aussagen direkt wiederholen, sondern mit jedem Konter niveauloser werden. Kurz gesagt: Der Animefan argumentiert mit “Das ist alles Geschmackssache!” oder “Tss, du Pleb magst einen edgy Anime mit Shock-Factor! “, der Gamer mit “Du *****, du hast doch nur gewonnen, weil du einen overpowereden Charakter genommen hast! Overpowerede Charaktere sind overpowered! Halt’s Maul!”.

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“Warum diskutierst du mit anderen Leuten, wenn es dich nur aufregt?

Um ehrlich zu sein, stelle ich mir diese Frage mittlerweile auch. Diskussionen mit Animefans und Gamern führen in den meisten Fällen zu nichts. Abgesehen von Facepalms. Der Umgangston ist meistens sehr unfreundlich, die “Meinungen” der Gegenüber sind in den meisten Fällen gleich (unbelegt) und am Ende hat man nichts weiteres gemacht als seine Zeit zu verschwenden. Man könnte sich das ganze Theater also ersparen und sich seinen Teil komplett denken bzw. nicht auf die Aussagen anderer eingehen. Was der Haken dabei ist? Bei mir funktioniert das nur bis zu einem gewissen Grad, denn eigentlich bin ich ein Freund von Diskussionen. Mir würde es gefallen, mit anderen über versteckte Anspielungen, durchdachte Handlungen, interessante Charaktere oder Logikfehler zu reden. Oder sich gegenseitig Sachen zu empfehlen, die nicht nur mit “Es war voll cool!” argumentiert werden. Besonders in meinen Anfängen als ein kritisch denkender Animefan hatte ich hierzu eine riesen Vorfreude, die mittlerweile leider zerplatzt ist. Heute verbinde ich Diskussionen meistens mit Streit und meide diese, denn in den meisten Fällen enden sie auch so, besonders wenn sich die Kontrahenten nicht ausstehen können und gegenseitig zwanghaft nach irgendwelchen Fehlern vom Lieblingsanime des Gegenüber suchen. Dann finden beide Seiten plötzlich 200 Mini-Plot Holes, aus denen Elefanten gemacht werden. Noch schlimmer ist es, wenn jemand einen Anime unter seinem Opening trashtalked, ich ihn verteidige und der Gegenüber es dann nicht einmal durchlesen will und mich, ohne sich mit dem Inhalt meines Textes auseinandergesetzt zu haben, mit einem Fanboy gleichsetzt. Zu den Original vs. Adaption-Diskussionen sage ich einmal nichts, davon bekomme ich schon Brechreiz, wenn ich nur daran denke.

Inwiefern das den Spaß an meinen Hobbys, dem Gaming und dem Animeschauen reduzieren kann, sollte klar sein: Die meisten Videospiele machen mir wesentlich mehr Spaß, wenn ich sie competitive spiele, denn so kann man das Maximale aus dem Spiel holen und sich am spannendsten mit anderen messen. Nur ist die KI in den meisten Spielen sehr schwach und fehlerhaft, sodass es kaum spannend gegen sie wird. Also sucht man sich Communitys auf, mit denen man sich messen und unterhalten kann, denn in competitive Spielen gibt es sehr viel Theorie. Bei Anime hingegen ist das Schauen und Genießen nur ein Teil davon. Ich präge mir den Content ein und mache mir darüber Gedanken, indem ich ihn analysiere und zuordne. Danach teile ich es anderen mit und diskutiere ab und zu darüber, denn man will sich irgendwie mit anderen austauschen. Bloß, wenn der Gegenüber mir stark den Eindruck vermittelt, im Vorhinein einen Bias zu haben und dies auch sehr oberflächlich zeigt, wie es beispielsweise bei Re:Zero oft der Fall ist, nimmt das mir die Lust zu diskutieren und damit auch einen Teil meines Hobbys, dem Animeschauen, beim Gaming sogar fast die komplette Lust.

Also ja, eine schlechte Community kann einem den Spaß an bestimmten Hobbys nahezu gänzlich nehmen, besonders wenn diese auf das Kommunizieren mit anderen Leuten ausgelegt sind. Selbstverständlich will ich nicht jeden Animefan oder Gamer schlechtreden, denn auch ich habe meine Kreise, mit denen ich gut zurechtkomme. Allerdings überwiegen meine schlechten Erfahrungen die Guten und diese haben mir leider gezeigt, dass viele davon tatsächlich diskussionsunfähig sind.

Dass ich momentan so wenig Anime schaue liegt übrigens nicht primär daran, dass ich von anderen Animefans genervt bin, sondern viel eher an gewissen nervigen privaten Umständen. Die ein oder andere Person, die weiß, was gemeint ist, wird jetzt sicher schmunzeln. Und ja, mir gefällt die Zitat-Funktion von Wordp- Die App stürzt nachwievor jedes Mal ab, wenn ich ein Bild von der Gallerie hinzufügen möchte.

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2 thoughts on “Kann eine schlechte Community den Spaß am Hobby nehmen?

  1. Amen. Scheiß Anime-Community. Mit der Gaming Community habe ich jetzt kein so großes Problem, ich liebe es wenn man mich beleidigt weil ich besser war, das finde ich zum schreien, hahahaha.

    “Warum diskutierst du mit anderen Leuten, wenn es dich nur aufregt?”

    Weil ich nicht will, dass Vollidioten das letzte Wort haben. Ich will dass sie einsehen, dass sie Vollidioten sind, endlich die Fresse halten und nur noch das Maul aufreissen, wenn sie WISSEN wovon sie reden. Irgendjemand muss denen doch klar machen, dass sie scheiße reden, tut doch sonst vielleicht niemand B-)

    “Dementsprechend heiße ich es auch nicht sonderlich gut, wenn jemand den Charakterbuild eines Champions 1:1 kopiert”

    Was mir vorallem bei Karten-Spielen wie z.B Hearthstone auf den Sack geht.

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    1. “Amen. Scheiß Anime-Community. ”
      Diese Aussage könnte von mir stammen.
      Beleidigt zu werden ist lustig und manchmal feiere ich es, wenn jemand abgeht, weil ich gerade ein Powerplay habe. Nur, wenn sich in Gruppenchats zweistellige Zahlen von Leuten gegen mich stellen und vorher die neutrale Schweiz vorgaukeln, finde ich das nicht mehr so lustig. So stehe ich in einem falschen Licht, obwohl ich der einzige bin, der etwas Konstruktives liefert und… bekomme dazu noch einen Bann, weil sich die Mods lieber auf die Seite der Mehrheit stellen.
      Natürlich kommt es stark darauf an, was man spielt. In Total War z. B. nerven nur die Leute, die im 2v2 quitten, wenn sie im Nachteil sind oder weil mein Team defensiv bleibt. Hält man aber die Regeln der Community ein (Immer angreifen, wenn man der Angreifer ist!), ist sie nett.
      Anders als bei beliebten Spielen. Bei Dark Souls gibt es viele Halbcoole, die ohne Rüstung herumlaufen und sich besonders führen, weil sie keine Casuals sind.
      Bei Oldschool-“Kinder”spielen wie Pokemon und Yugioh sind die meisten auch geistig oldschool geblieben. Hier gibt es diese Rangordnung. Manche fühlen sich cool, weil sie ein Tier 1 Deck spielen, andere haten dich tot, weil du etwas Gutes spielst. Und da kommt eben diese Skill-Diskussion (Ich würde mich als “sehr gut” einschätzen, würde aber nicht auf Schlechtere herabsehen. Nur mich aufregen, wenn mein Partner im 2v2 einen Mist zusammenspielt.)

      Diese das-letzte-Wort-haben-Einstellung hatte ich auch oft, mit der Zeit finde ich sie aber Zeitverschwendung, da Diskussionen so gut wie nie etwas bringen. Wenn ich sie auf ihren Unsinn aufmerksam mache, passiert meistens das oben. Obwohl ich mich normalerweise zusammenreißen kann, wenn ich ernst diskutieren will.

      Oh ja, bei Kartenspielen ist es extrem schlimm. Aber auch bei Pokemon werden komplette Movesets 1:1 aus den Tops der Championships geklaut. Dann haben am Ende alle ein Knakrack/Quaxo/Mega-Kangama Team im Achtelfinale.

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